Mapungubwe war der Sitz des größten Königreichs im südlichen Afrika. Archäologen fanden hier Begräbnisstätten mit reichem Schmuck und die Reste einer Siedlung, in der zwischen 950 und 1300 einst über 5000 Menschen lebten.

Die Grundlage für den Wohlstand Mapungubwes bildeten Landwirtschaft und Baumwollanbau. Zu den wichtigsten archäologischen Funden zählen die Ruinen der Stadtzentren mit ihren Palästen, Grabstätten sowie kunstvoll gearbeiteter Goldschmuck.

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Bild: peaceparks.org

Mit arabischen Kaufleuten wurde Gold, Elefenbein und Erze gegen Glasperlen und Stoffe aus Indien getauscht. Auch Porzellan aus China gehörte zu den Handelsgütern. Verantwortlich für den wirdschaftlichen Erfolg war eine hochdifferenzierte Kultur im südlichen Afrika, dessen klimatischen Verhältnisse zur damaligen Zeit günstiger für die landwirtschaftliche Bewirtschaftung waren.

Die im 3-Ländereck von Südafrika, Zimbabwe und Botswana gelegene Kulturlandschaft Mapungubwe wurde 2003 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.

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