Die Landschaft im Mapungubwe Nationalpark ist atemberaubend, zumal überall die großen Baobab-Bäume herumstehen.

Am Picknickplatz am Limpopo-River (Confluence Viewpoints) kann man aussteigen und einen kleinen Fussmarsch zu vier nah beieinanderliegenden Aussichtspunkten unternehmen. Dort konnten wir viele Vögel am Morgen beobachten. U.a. Mocking Cliff-Chat, Crested Barbet und Meve's Starling um nur die ausgefallensten zu nennen.

Danach ging es zurück in Richtung TreeTop-Walk. Spannend zu sehen ist die Ansammlung an Fever Trees aber auch der kleine Bennett's Woodpecker konnte bei der Arbeit beobachtet werden.
Klippspringer, Impalas und ein Cape Vulture (Geier) waren an diesem Tag ebenfalls im Park zu sehen.

Das Loewke Camp befindet sich im östlichen Bereich des Parks und kann vom Main Camp in ca. 30 Minuten Fahrzeit erreicht werden. Selbst ein Wohnmobil waren im Park unterwegs. Ein 4x4 ist nur auf den ausgewiesenen Strecken erforderlich.

Im westlichen Parkbereich befindet sich das Forest Tent Camp, Hier sollte man jedoch beachten, dass man am Main Camp einchecken muss. Danach ist für die Fahrstrecke dorthin noch eine weitere Stunde einzuplanen! Diesen Parkbereich hatten wir nur von der Zufahrtstrasse einsehen können. Die vielen Baobabs dort machen Lust auf ein Wiederkommen.

Mapungubwe ist UNESCO Weltkulturerbe.

Auf der Fahrt zum Museum am Main Camp waren Zebras, Giraffen, Impals und unsere Klippspinger immer wieder zu sehen.
Am Museum/Restaurant und auch am Main Gate gibt es übrigens Handyempfang, nicht so im Loekwe Camp.
Zuerst war jedoch ein Kaffee plus Kuchen im Restaurant angesagt. Bei dem schönen Wetter konnte man auch im Freien sitzen.
Das Museum beherbergt leider nur eine Nachbildung des Golden Rhino, das Original befindet sich in der Unviersität von Pretoria. Aber es soll eine 1:1-Kopie sein, aber eben nur eine Kopie...
Trotzdem lohnt der Besuch um mehr über die kurze Blütezeit in dieser Region zu erfahren.

Heritage Tour, mal wieder Kultur während der Reise. Wir wollen etwas mehr erfahren über das untergegengene Königreich, welches in der Gegend vor über 500 Jahren existierte.
Letzlich gab es dort oben nur ein paar Felsen zu sehen. Aber die Erklärungen und die perfekte Aussicht lohnen den Trip (R 175 pP) auf jeden Fall.

Unterwegs gab es auch einen Schwarzstorch zu sehen.
Die Baobabs haben es uns angetan. Wie die wohl mit Blättern aussehen?
Baboons beim Klettern in den Felsen gegenüber dem Loekwe Camp, aber auch Giraffen, Gnus, Impalas und Kudus liefen uns im Park über den Weg.

Die 4x4-Strecke in Richtung Schroda Dam ist ebenfalls landschaftlich sehr reizvoll, danach geht über das Interpretive Center (Museum) wieder zurück ins Camp. Insgesamt waren wir ca. vier Stunden unterwegs.

Tree squirrel (Buschhörnchen), Lilacbreasted Roller und in der Nähe von Schroda Dam haben wir eine Elefantenherde gefunden.
Als Zugabe gab es auf dieser Strecke noch Kudus, Warzenschweine, Baboons und Gnus zu sehen.

Fazit:

Der Mapungubwe Nationalpark ist unbedingt eine Reise wert. Die großzügigen Unterkünfte im Loekwe Camp empfangen den Besucher mit einem schönen Ausblick in einer angenehmen Umgebung. Auch die Tiere und Pflanzen, insbesondere die Vögel sind hier sehenswert.