Die Nacht im Main Rest Camp war ausgesprochen ruhig und so konnte es am nächsten Morgen zeitig zur Tierbeobachtung, natürlich ohne Frühstück, losgehen.

Mitte November war der Park von 6 Uhr morgens bis 18:30 Uhr geöffnet. Also pünktlich zum Eingangstor und die Stille und Ruhe im Park am frühen Morgen genießen. Auch einige Tiere konnten am Straßenrand bereits gesichtet werden.

Gate am Addo Main Camp

Nach ca. 20 km auf asphaltierter Strecke war auch der Hotspot für die Elefantensichtung erreicht. Am Hauptwasserloch 'Harpoor Dam' (Nr. 22 - siehe Karte) gab es dann auch bereits die ersten Elefanten zu sehen.

Die Wasserstelle wurde nach Hapoor benannt, er lebte 24 Jahre (1944 bis 1968) im Addo Elephant National Park und war damals der dominante Bulle im Park.

Elefant

Elefantenherde

 

Die Tiere kommen nach und nach zum Wasserloch, ohne Eile oder gar Hektik.

 

Elefantensafari im Addo

Die geführten Gamedrives können direkt vor Ort gebucht werden und starten ebenfalls am frühen Morgen.

Baby-Elefant

Immer wieder interessant anzusehen, wie die Kleinen von den erwachsenen Elefanten beschützt werden.

Elefant

Im Park gibt es neben den Elefanten natürlich noch viele andere Tiere zu sehen. Zwei Zebras waren in direkter Nähe zum Eingang zu bewundern.

Zebras

Zebra im Addo

Vogel Strauß in Afrika darf auch nicht fehlen...

Strauß im Asso

Schildkröte im Addo

Beim Fahren im Park sollte man die Augen natürlich auch auf die Strasse richten und sich nicht von der Suche nach Tieren im Gebüsch ablenken lassen. Neben den Schildkröten gibt es ab und an auch den Mistkäfer (Bung beetle).

Warzenschwein

So ein Warzenschwein kniet sich immer richtig rein, wenn es etwas zu fressen gibt. Da stören auch Autos in direkter Nähe nicht.

Warzenschwein im Addo

Und noch mehr Safari-Gäste. Insbesondere am Wochenende sind viele Tagesausflügler im Park, die zumeist im nahegelegenen Port Elizabeth starten.

Safrai im Addo NP

Elefantenherde im Addo

Insgesamt haben wir an diesem Tag mehr als 200 Elefanten sehen können. Der überwiegende Teil am bereits beschriebenen Harpoor Wasserloch. Aber auch weiter südlich, in der Nähe vom Camp Matyholweni gab es Elefantenherden zu sehen.

Kudus im Addo

Kudus sind uns auch vor die Linse gelaufen.

Meerkatze im Addo

Und auch diese kleine Meerkatze, sie saß direkt am Fenster unseres Cottages.

Büffel im Addo

Ein weiterer Vertreter der 'Big 5' war auch zu sehen.

Büffel im Addo

Höhepunkt des Tages war jedoch die Sichtung von zwei Löwen, vermutlich Brüder, die direkt vor uns die Strasse querten.

Löwe im Addo

Löwe direkt am Auto

Löwenmännchen

Löwen - zwei Brüder

Imposante Tiere, und noch dazu nur ca. 5m vom eigenen Fahrzeug entfernt. Beeindruckend.

Die Parkbesucher können ihre Tiersichtungen an einer Landkarte mit farbigen Magneten markieren. Diese Karten sind in den Camps bzw. den eingezäunten Rastplätzen zu sehen. Damit hat man die Chance sich für die eigene Tagesplanung entsprechend zu orientieren.

Wird fortgesetzt.