Urlaubs- und Reise-Blog aus Südafrika und Namibia

Urlaub im Süden Afrikas - bei deutsch sprechenden Vermietern in Südafrika und Namibia
Herzlich Willkommen - haben Sie teil an den Erfahrungen unserer deutsch sprechenden Autoren, die ihren Lebensmittelpunkt im Süden Afrikas gewählt haben.

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Nachdem wir uns in den 90-igern mehr in Ostafrika ( Kenia, Tansania und Zimbabwe ) rumgetrieben hatten, endeckten wir in den letzten 12 Jahren Namibia und Südafrika wieder. Wieder deshalb, weil wir zwischen 1985 und 1987 in Südafrika beruflich tätig waren und in dieser Zeit in beiden Ländern häufig neugierig auf Entdeckungsfahrt gegangen waren.

In der letzten Dekade besuchten wir mehrfach Namibia von oben bis unten und zurück, sowie ganz Südafrika von Mapungubwe bis Cape Point.

Alle unsere Reisen waren individuell geplant und durchgeführt.

Im Laufe der Jahre stellte sich bei uns eine Vorliebe für Katzen heraus. Als wir Hinweise bekamen, dass eines der besten Gebiete für Raubkatzen der Kgalagadi Transfrontier Park sein soll, weckte dies unsere Neugier.

Im September 2010 war es dann soweit. Als Teil einer Rundreise planten wir 5 Tage im Park ein. Diese Zeit im Park war so überwältigend, dass wir nach Rückkehr sofort wieder die Quartiere für September 2011 buchten. Diesmal für 16 Tage im Park. Der Park und hier besonders die Wilderness Camps gefielen uns immer besser, sodaß wir nach Rückkehr sofort wieder für Oktober 2012 buchten. Diesmal für 26 Tage im Park. Die Fortsetzung fand dann im Februar / März diesen Jahres statt. Diesmal hatten wir 21 Tage im Kgalagadi Transfrontier Park, 2 Tage in Mokala und 3 Tage im Pilanesberg Nationalpark gebucht.

Nachfolgend möchte ich einige meiner Fotos von diesen Reisen mit Euch teilen. Ich hoffe Ihr habt Freude daran.

 

1. Kgalagadi Transfrontier Park Galerie - Anfang September 2010

 

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Kgalagadi Transfrontier Park - Katzen bei Tag und Nacht - Teil 2

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4. Tag – KTP von Nossob nach Grootkolk

Einen guten Morgen alle Zusammen. Wir hatten bisher wunderbare Tage. Es ist toll, so von Stunde zu Stunde zu genießen. Man kann nicht wirklich planen und wird immer wieder überrascht.  Was wird wohl dieser Tag bringen. Wir haben längst die Zeitrelation verloren und lassen uns vom Wecker den Start des Tages vorgeben. Draußen ist es natürlich noch dunkel. Wir wollen schließlich die Ersten am Tor sein. Der Morgenablauf ist inzwischen Routine – Kaffee kochen, das Bad besuchen, den Kühlschrank ausräumen, den Koffer schließen, Kameras zusammenpacken, nichts vergessen und alles ins Auto tragen.
Es wird langsam hell und wir sind gut im Zeitplan. Trotzdem stehen bereits zwei Herren vor mir an der noch geschlossenen Rezeption und ein Dritter kommt dazu, der glatt behauptet – „er stehe mit seinem Auto ganz vorne am Tor, und es könne niemand an Ihm vorbei, also müsse er als Erster den Vortritt erhalten“. Die Herren sind sehr großzügig zu diesem Mann – warum eigentlich nicht zu mir? Früher hieß es mal ‚Damen zuerst‘. So warte ich geduldig bis alle Herren vor mir vom Rezeptionspersonal sauber und ordentlich ins Buch eingetragen werden und dann sauber und ordentlich die ‚Laufzettel‘ ausgefüllt werden. Ich muss unwillkürlich an den Krüger denken, da soll es ja auch morgendliche Szenen geben.

Aber ohne den ‚Laufzettel‘ kann ich ja nicht weiter. Zur Krönung will ich auch noch mit dem falschen Auto mitfahren – warum sind die auch alle weiß. Auf der Strecke nach Norden werden wir auch noch von Autos überholt. Wo wollen die bloß alle hin? Was wissen die, was wir nicht wissen? Was verpassen wir möglicherweise irgendwo da vorne? Die werden uns noch die ganzen Tiere weggucken, oder schlimmer noch verscheuchen!! Was kann ich ändern, ändern ?? NICHTS, oder?

Nach 10 km die Auflösung des Rätsels – Es stehen alle Autos am Wasserloch Cubit Quap. Und was gibt es da – wir fragen sofort, wollen keine Zeit verlieren.
Antwort: Vögel und ein Schakal, was – Vögel und ein Schakal – im Ernst, deshalb der ganze Stress im Camp an der Rezeption, wegen Vögel und ein Schakal  - O.K. wer es braucht!

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Red eyed dove's

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Yellow canaries

Wir fahren langsam weiter als ich im Augenwinkel gleich nach dem Wasserloch eine braune Hyäne im Tageslicht sehe. Stopp. Stopp. Und sofort Rückwärtsgang einlegen und zurück. Die Hyäne ist gleich hinter den paar Sträuchern am Wasserloch und will bestimmt trinken. Und richtig. Sie erscheint gegenüber und ich mache schon mal ein ‚Probefoto‘, um die Einstellungen der Kamera für diese Lichtverhältnisse zu prüfen. O.k. – Kameraeinstellungen passen, Auto steht auch gut positioniert. Jetzt kannst Du kommen Hyäne – das werden tolle Momente – ich bin voll angespannt schließlich ist es meine erste braune Hyäne im Tageslicht überhaupt.

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Anfang März 2013

1. Tag: Upington - KTP Camp Urikaruus (Chalet no. 1)

So, nun geht es endlich los. Nach 11 Monaten sind wir wieder im KTP und hier gibt’s unsere Erlebnisse und Tipps.
Wir starten gegen 7:30 Uhr in Upington und mit einem Tankstopp zieht sich die Fahrt drei Stunden bis zum Twee-Rivieren-Gate. Nach dem wir unseren ‚Laufzettel‘ abgeholt haben, stand noch der Shop für Grillkohle und Wein auf der Liste.

Ups – die Sichtungstafel ist ja ganz leer. Gibt’s dieses  Jahr gar keine Tiere ?!  Doch da, ein einsamer roter Punkt in Rooiputs zeigt Löwen. Wie wir alle wissen sind die tagsüber recht ortsansässig  - also sofort hin.

Da stehen Oryx, Gnu, Red Hartebeest, Springbock friedlich im Tal beieinander. Strauße picken in den Hügeln und ein weißes Auto hat zwei große Objektive ausgefahren. Aber so sehr wir uns bemühen in deren Richtung sehen wir nur Schakale – viele Schakale – mehr als 20. Aber da – rechts – auf der anderen Talseite liegen sie – ein Löwe und noch ein Löwe und weiter weg noch zwei Löwen. Und da noch einer etwas versteckt. Hey, das macht 5 Löwen innerhalb der ersten Stunde im Park.

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Leoparden - Projekt und Sichtungen im KTP

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Seit 2011 wird im Kgalagadi Transfrontier Park (KTP), ein Projekt zur Beobachtung und Identifizierung von Leoparden durchgeführt. Der ehemalige Gemsbok Nationalpark liegt im Dreiländereck von Südafrika, Namibia und Botswana und befindet ca. 2,5 Autostunden nördlich der südafrikanischen Stadt Upington.

Das Projekt verfolgt zwei Ziele. Erstens die Identifizierung der Leoparden zu ermöglichen und zum Anderen ein besseres Verständnis über die Verhaltensweisen und Aufenthaltsorte der Leoparden zu ermitteln. Aktuell werden 49 einzelne Leoparden geführt, wobei 34 regelmäßig von den Parkbesuchern gesichtet werden.

Im Rahmen der Studie werden auch weitere wissenschaftliche Fragen bearbeitet, unter anderem:

  • Wie groß ist die Gesamtzahl an Leoparden im KTP?
  • Wo leben die Tiere und welche Größe hat das jeweilige Revier?
  • Wie ist das Geschlechterverhältnis?
  • Welche durchschnittliche Lebenerwartung haben die Tiere in der Kalahari?

Auch die Parkbesucher können aktiv an dem Projekt teilnehmen, indem sie die eigenen Tiersichtungen auf der Projektwebseite mitteilen. Link

In unregelmäßigen Abständen wird eine Zusammenstellung der gesichteten Leoparden herausgegeben, die aktuell auch auf der Webseite als pdf-Dokument verfügbar ist (56 MB). Link

Bildquelle: Matthew Schurch 16/06/2011

 

 

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Lastminute-Buchungen in Namibia

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Eine neue Webseite mit kurzfristig zu buchenden Lastminute-Angeboten ist seit Kurzem online: StayToday

Für Kurzentschlossene gibt es hier ordentliche Rabatte von aktuell bis zu 50% für die Übernachung! Ein Blick auf die Webseite lohnt also. Insbesondere für Nutzer von mobilen Comutern und Smartphones ein echter Zugewinn, da die Angebote tagesaktuell veröffentlicht werden.

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Twyfelfontein - Weltkulturerbe in Namibia

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In Twyfelfontein, ca. 200km nördlich von Swakopmund befindet sich eine der größten Ansammlungen von Felsbildern in Afrika.

An der Fundstelle im Damara-Bergland von Namibia gibt es sowohl Ritzzeichnungen, die mit einem harten Gegenstand in den Fels gemeißelt wurden sowie und Steingravuren, bei denen die Fläche aufgeraut wurde.
Menschliche Figuren findet man nur auf sechs der 2075 Zeichnungen. Unter den Felszeichnungen finden sich auch menschliche Figuren sowie menschliche und tierische Fußabdrücke.

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Die Felsbilder gehen auf die Jäger- und Sammler-Kultur der San zurück, die seit 2000 Jahren in diesem Gebiet lebten, bis sie um das Jahr 1000 von nomadischen Viehzüchtern, den Damara, verdrängt wurden.  Einige ebenfalls aus Twyfelfontein stammende archäologische Fundstücke datieren aus der späten Steinzeit.

Die einzige Wasserquelle der Gegend war auch stets Namensgeberin für den Ort. Das Ur-Volk der Damara nannte sie Uri-Ais, „springende Quelle“. Als um 1947 weiße Farmer in das Tal kamen, sprudelte das Wasser wohl nicht mehr so zuverlässig. 1964 wurde deshalb die Besiedlung wieder aufgegeben. Geblieben ist der Name in Afrikaans: „Twyfelfontein“, zu deutsch „Zweifelbrunnen“.

Heute entdecken Besucher die faszinierenden Gravuren auf geführten Wanderungen.
Twyfelfontein wurde 2007 in die Liste der Weltkulturerbestätten aufgenommen.

Empfehlenswerte Unterkünfte in der Umgebung.

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Nackt-Safari

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[Freie Presse] FKK-Fans, Naturisten, Nudisten - wie auch immer man es nennen mag: Wir Deutschen scheinen uns gerne nackig zu machen. Doch wo gibt es diese Freiheit auch im Urlaub?

Bei einer Nackt-Safari geht man natürlich nicht völlig ungeschützt in der Weite Afrikas auf die Pirsch oder fährt nackt auf einem Jeep an gefährlichen Löwen vorbei. Die Harmony Nature Farm in der Nähe von Johannesburg bietet ein etwas entspannteres FKK-Safari-Erlebnis an. Das Resort am Fuße der Magaliesberge verspricht Erholung und Abenteuer für die ganze Familie inklusive Zebra-Streicheln und Ausflugsmöglichkeiten in die faszinierende Umgebung.

Weitere Angebote im südlichen Afrika sind auf der Webseite von Naturistholiday zu finden.

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Sonderkonditionen in Namibia

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Übernachten in Namibia ist ein teures Pflaster. Wer bei der Routenplanung ein paar Euro bzw. Namibische Dollar sparen möchte, kann auf der folgenden Webseite eventuell fündig werden.

Quelle: Namibia Travel

Immer wieder vorbeischauen, da sich die Angebote permanent ändern. Es lohnt sich.

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